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Fakten rund ums Tracking

Normen Daunderer
07.11.2019 09:58:08

Wikipedia schreibt aktuell dazu:


Tracking (dt. für den statischen [retrospektiven] Anwendungsfall gleichbedeutend mit Spurbildung, für den dynamischen Anwendungsfall [mitlaufend, online] gleichbedeutend mit Nachführung) umfasst alle Bearbeitungsschritte, die der gleichzeitigen Verfolgung von (bewegten) Objekten dienen. Davon unterschieden wird das Tracing, das eine zeitlich versetzte Verfolgung anhand von Aufzeichnungen betrifft, z. B. in der Programmierung als Ablaufverfolgung. Die Abgrenzung ist aber nicht einheitlich, so spricht man z. B. von einem GPS-Tracking unabhängig davon, ob die Verfolgung (Auswertung) gleichzeitig oder nachträglich erfolgt.

Ziel dieser Verfolgung ist meist das Abbilden der beobachteten tatsächlichen Bewegung zur technischen Verwendung. Solche Verwendung kann das Zusammenführen des getrackten Objektes mit einem nachfolgenden Objekt sein. Solche Verwendung kann aber auch schlichter die jeweilige Kenntnis des momentanen Ortes des getrackten Objektes sein.

Das Tracking eines Objekts und die Modellierung von dessen Bewegungsverhalten auf der Erdoberfläche folgt den Konzepten der klassischen Koppelnavigation.

Tracking kann auch die Nachbildung eines physiologischen oder ökonomischen Prozesses betreffen.


Das ist verwirrend? ..... Ja!
- Denn im Online Marketing definieren wir Tracking in etwa so:


Tracking ist das Nachverfolgen von Bewegungsabläufen (vorwiegen virtuell) eines Verbrauchers der unser Unternehmen in irgend einer Weise Kontaktiert.

 

Warum nutz man Tracking?


Marketing steht schon immer vor dem gleichen Problem. Das Unternehmen stellt Gelder bereit um Maßnahmen zu ergreifen die Bekanntheit, das Image und am Ende natürlich den Umsatz zu steigern.

Ein Schlaraffenland - das Marketing darf Geld für richtig coole Sachen ausgeben.

- Doch das ist schon lange nicht mehr wirklich so.

Ein Unternehmen will Erfolge sehen und diese möglichst granular jedem einzelnen ausgegebenen Cent des Werbebudgets zuordnen.
Hier Rückschlüsse zu ziehen um auch nur einigermaßen fundierte Aussagen treffen zu können fordert vom Marketer die Verbraucher, deren Verhalten und die damit verbundenen Werbemaßnahmen zu messen.

Bildlich dargestellt setzt man quasi jedem Verbraucher einen kleinen Spion auf die Schulter, der immer dann, wenn es in irgendeiner Art, über so genannte Touchpoints, Kontakt zum Unternehmen aufnimmt einen Bericht über die Aktivität in der Unternehmenszentrale abgibt.
Tracking bildet also die Grundlage für Performance Marketing und ermöglicht eine Optimierung der Marketingbudgets um die Unternehmensziele bestmöglich zu erreichen.

 

Welche Arten von Tracking gibt es?


Es gibt unzählige Arten und Bezeichnungen für die speziellsten Anwendungen von Tracking Technologien. Wir sehen uns einmal die wichtigsten und meist verbreitetsten Varianten an.

 

cookies

1. Cookie Tracking

Verbraucher erhalten beim Surfen im Internet (sofern nicht aktiv etwas dagegen unternommen) Cookies - kleine Textdateien - die in ihrem Browser abgespeichert werden. Diese Cookies erlauben es Webseitenbetreibern und Anbietern wie z.B. Google einen User im Internet zu identifizieren und dessen Surfverhalten zu verfolgen.

Kommt also ein Verbraucher auf eine Internetseite, erhält dort ein Cookie und besucht diese Internetseite am Folgetag erneut, so trägt er in der Regel noch immer das gleiche Cookie mit sich. Dies ermöglicht es dem Webseitenbetreiber das Verhalten dieses Besuchers auf der eigenen Seite zu verfolgen.

Doch Cookies erfüllen auch ganz andere Funktionen. Bei einem Webshop z.B. werden Funktionen des Warenkorbs oder die Anmeldung im Userbereich des Kunden meist mit Hilfe von Cookies ermöglicht.

Cookie Tracking erlaubt es dem Unternehmen zu sehen wie sich ein Besucher auf den eigenen Webseiten bewegt, ohne zu wissen wer es genau ist. Somit erhält das Unternehmen wichtige Daten über diesen Besucher und kann diese im Marketing erfolgreich nutzen. So lange der User sich nicht einloggt, oder persönliche Daten auf dieser Webseite hinterlässt bleibt er trotz Einsatz dieser Cookie Technologie anonym.

trackingpixel

2. Pixel Tag Tracking


Hier werden vom Unternehmen transparente 1x1 Pixel große Bilder auf Internetseite oder in E-Mail verbaut. Diese Bilder werden dann bei Aufrufen des Mediums von Server abgerufen. Diese Abrufe werden von dem Server dann aufgezeichnet um eine Erfolgsmessung zu ermöglichen.

 

beacons

3. Ultraschall Beacons


Diese uBeacons sind eine Abfolge hoher Töne die von einem entsprechenden "Sender" ausgegeben werden. Der Ton ist für den Menschen nicht hörbar.
Aber Geräte die sich in der Nähe befinden können darauf reagieren.

Diese Beacons nutzt man um die Lücke zwischen Online- und Offline Welt zu schliessen.

Ein Beispiel:

Ein Betreiber einer Einzelhandelsfiliale installiert einen Beacon am Eingang. Ein Verbraucher mit Smartphone betritt diese Filiale. So ist es dem Marketer möglich diesen Kunden sowohl in der physischen Welt als auch in der digitalen Welt zu verfolgen. Und seine online- als auch die offline Aktivitäten als Teil der Customer Journey zu tracken.

 

calltracking

4. Call Tracking

Call Tracking verbindet einen Webseitenbesuch mit einer Rufnummer. Kommt also ein Verbraucher auf eine Internetseite mit Call Tracking, so wird dem Besucher eine individuelle Rufnummer angezeigt. Diese Rufnummer wird dynamisch über ein Script in die Webseite eingefügt.

Ruft dieser Interessent nun über diese Rufnummer beim Unternehmen an, so kann dies den physischen Anruf mit der digitalen Spur des Webseitenbesuchers in Verbindung bringen.

Es ist somit also möglich Telefonanrufe als Teil der Customer Journey und somit als Messwert in das digitale Marketing zu integrieren.

 

fingerprint

5. Browser Fingerabdruck Tracking

Besucht ein Verbraucher eine Internetseite, so stellt das Device des Besuchers der Seite sehr spezifische Informationen über das Gerät und dessen Einstellungen zu Verfügung.


Diese oft sehr speziellen Einstellungen ermöglichen ein sehr genaues Tracking des Users ohne auf Technologien wie z.B. Cookies oder IP-Adressen zurückgreifen zu müssen.


Normen Daunderer

Normen Daunderer ist als Online Marketing Director für sämtliche Online Marketing Aktivitäten der matelso GmbH verantwortlich. Bereits zu Beginn seiner Zeit bei matelso im Jahre 2016 konnte er auf 15 Jahre Erfahrung im Bereich Marketing zurückblicken. Eine Spezialisierung im Bereich Online Marketing machte er im Jahr 2015 und ist seitdem in der Online- als auch in der Offline Welt im Bereich Marketing unterwegs. Gerade diese Entwicklung von klassischen Offline Werbemedien hin zum digitalen Marketing macht das Thema Call Tracking für ihn so interessant.

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